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Klettern als Therapie

Therapeutisches Klettern findet Einsatz in der Ergo-, Physio-, Psycho- und Sozialtherapie – Klettern bringt jedem etwas!

Physiotherapeutisches Klettern

wirkt wiederherstellend und korrigierend nach erworbenen Problemen sowie bei angeborenen körperlichen Defiziten. Einsatzgebiete sind u. a.:

  • Bewegungs- und Belastungseinschränkungen (z. B. nach Verletzungen)
  • Fehlstellungen von Wirbelsäule und Bewegungsapparat
  • eingeschränkter Bewegungsumfang, Lähmungen
  • Gleichgewichts- und Koordinationsstörungen u. v. m.

Ergotherapeutisches Klettern

wird besonders bei Bewegungs-, Wahrnehmungs- und Verhaltensauffälligkeiten sowie bei körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen eingesetzt:

  • Bewegungsstörungen oder motorische Behinderungen (z. B. Spastik)
  • Störungen der Feinmotorik
  • geistige Behinderung, Autismus
  • Sinnesbeeinträchtigungen (Seh- oder Hördefizite)
  • Entwicklungs- und Emotionsstörungen
  • Störungen der „Sensorischen Integration“ (Verhaltensauffälligkeit, Dyspraxie)
  • ADS / ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität)
  • neuromuskuläre Einschränkungen
  • Lern- und Leistungsstörungen, Konzentrationsschwäche
  • Sprechstörungen, Stottern, Legasthenie
  • Schul- und Teenagerprobleme

Psycho- und sozialtherapeutisch

wirkt Klettern hervorragend bei Ängsten, mangelndem Selbstwertgefühl, Integrations- und Kontaktschwierigkeiten und vielem mehr.

So arbeiten wir

In Zusammenarbeit mit den jeweiligen Therapeut:innen bzw. nach Anweisung eines behandelnden Arztes oder Osteopathen erstellen wir individuelle Therapie- und Trainingspläne und versuchen, beste Ergebnisse für unsere Teilnehmer:innen zu erzielen. Das kann in der Kletterhalle, im Boulder- oder Kletterbetrieb erfolgen, vorerst auf einer Therapiekletterwand angebahnt oder sogar in einem der nahe gelegenen Klettergärten durchgeführt werden.